Hundem gehört zum Herzogtum Kleve - Mark
Graf Gottfried von Arnsberg verkauft seine Grafschaft an den Erzbischof von Köln. Die Kölner Gebiete im Sauerland, mit Ausnahme der Herrschaft Bilstein, werden zum Herzogtum Westfalen.
Die Brüder Conrad und Hinrik von Rüdenberg, Söhne des Goswin, verkaufen ihr gesamtes lehnbares Eigentum an der Freigrafschaft Hundem an Wilhelm Vogt von Elspe und Johan von Plettenberg gt. Hedemolen. Die bisherigen Lehnsträger, darunter Hinrik von Drolshagen und de Pepersecke werden an die Käufer verwiesen.
Als Freigraf zu Hundem wird Herr Wilkin bezeugt.
Die Brüder Johann, Hermann und Wilhelm Pepersack verkaufen ihren 4. Teil der Freigrafschaft Hundem an Heidenrich von Heygen und Wilhelm Vogt von Elspe.
Als Freigraf zu Hundem wird Johann oder Hans von Selberg (Silberg) genannt.
Johann von Ole ist Pfarrer zu Hundem. Er ist ein Verwandter der Vögte von Hundem. Seine Familie hat großen Grundbesitz im Kirchspiel. Die Herren Vögte von Hundem zu Bruch sind die Patrone der Hundemer Kirche und nennen sich jetzt Herren vom Bruch zu Bruch.
Hennecken Schröder (Schneider) kauft von Heinrich von Drolshagen ein halbes Haus am Kirchhof und Gildehaus zu Hundem gelegen.
Heidenrich von Emlinghausen schenkt der Kirche zu Hundem eine Wiese zwischen Ober- und Niederalbaum. Die Erträge sind für den Erhalt, die Beleuchtung und Ausschmückung der Kirche bestimmt. Zeuge des Vertrages ist der derzeitige Pfarrer Johann von Ole. Dessen Nachfolger wird Pastor Johannes Becker.
Johann von Bruch, Patron der Kirche zu Hundem, wird Amtmann des Amtes Bilstein.
Als Freigraf von Hundem ist Hans Romer (Römer) von Welschen Ennest erwähnt.
Henneke vor der Brüggen zu Hundem und Heineman Hoesen (Altenhundem) kaufen einen Hof in Burbecke unter dem Vorbehalt der Lehnrechte.
Johan Becker, Pastor zu Hundem und Heineman bowen dem Gildehaus sind Zeugen beim Kauf der Höler Höfe zu Herrntrop.
Pfarrer Johannes Becker verstirbt. Sein Nachfolger ist uns nicht bekannt.
Johann von Bruch übergibt nach fünfwöchiger Belagerung durch kölnische Truppen Burg und Land Bilstein an den Kölner Erzbischof Dietrich von Moers. Das Südsauerland steht nun ganz